„Hauptplatz autofrei“ in Wiener Neustadt. Windbüchler-Souschill fordert mehr Grünraum im Herzen der Stadt: „Niemand will ein Wohnzimmer, das vollgeparkt ist.“

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 08. Januar 2020 (05:48)
So sehen die Grünen einen „grüneren Hauptplatz“.
zVg

„Für eine grüne Stadt“ werben die Grünen im Wahlkampf – und beim Auftakt-Event im Café Südwind veranschaulichten sie am Beispiel des Hauptplatzes, was das heißen soll: „Je mehr grün es in der Stadt gibt, desto wohler fühlen sich die Menschen – das ist das, was uns antreibt“, sagt Spitzenkandidatin Tanja Windbüchler-Souschill: „Niemand will ein Wohnzimmer, das von Autos zugeparkt ist, wir müssen über einen autofreien Hauptplatz sprechen. Die Westseite war vor sechs Jahren noch befahren, heute ist das unvorstellbar.“

"Wir haben das grüne Herz"

Die Grünen wollen auf der Ostseite statt Parkplätzen „einen Platz mit Schatten, der zum Verweilen einlädt, wo Kinder spielen können“, so Windbüchler-Souschill. Zwischen Bushaltestelle und Marienmarkt sei genug Platz (siehe Visualisierung).

Der Kampf gegen den Klimawandel sei das größte Anliegen der Menschen, so die Grünen-Chefin, wehalb sich nun auch andere Parteien das Thema auf die Fahnen heften würden: „Die Klimaschutz-Kompetenz liegt aber nur bei uns. Die anderen richten sich die grünen Krawatten über ihrem Anzug, wir haben das grüne Herz.“

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