Erfolgreicher Protest: Der Bankomat bleibt!. Am gewohnten Standort sind auch weiterhin Behebungen möglich – die Gemeinde Gutenstein muss sich finanziell nicht beteiligen.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 24. Februar 2021 (03:44)
Symbolbild
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Der Protest hat sich gelohnt: Es wird in Guten-stein auch weiterhin einen Bankomaten im Ort geben.

Wie berichtet, wurde im Dezember der bereits verkleinerte Standort der Volksbank geschlossen. Dies hätte planmäßig auch das Aus für die Bankomat-Behebungen und Einzahlungen bedeutet.

Nach lautstarkem Protest aus der Bevölkerung und von GfG-Bürgermeister Michael Kreuzer fand sich nun allerdings doch noch eine positive Lösung: „Am gewohnten Standort bleibt ein Bankomat erhalten, es bleibt alles so, wie es ist“, sagt Kreuzer zur NÖN: „Der Bankomat wird von der Firma Euronet betrieben, ohne dass die Gemeinde einen Beitrag leisten muss.“

Sogar Kinderzeichnungen, die auf Facebook geteilt wurden, befassten sich mit der drohenden Bankomat-Schließung.
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Vielerorts stehen die Gemeinden vor dem Problem, Zuschüsse zum Bankomaten zahlen zu müssen, wenn die Schwelle der Mindestabhebungen – üblicherweise zwischen 2.000 und 3.000 Behebungen pro Monat – nicht erreicht wird. In Gutenstein wurde dies nun anders gelöst, sagt Kreuzer: „Die Volksbank beteiligt sich an der Lösung, sollten die Mindestabhebungen nicht erreicht werden, zahlt die Bank die Differenz.“

Positive Lösung: GfG-Bürgermeister Michael Kreuzer.
Baldauf

Der Ortschef betont die Unterstützung aus dem Land: „Ein Dankeschön an Landesrat Ludwig Schleritzko und seine Büroleiterin Daniela Baumgartner, die hier sehr dahinter waren.“