Voller Erfolg in der „Pampa“. 800 Leute „stürmten“ das „Sound in da Pampa“ bei seiner vierten Auflage.

Von Victoria Schmidt. Update am 02. August 2017 (11:53)

Die Veranstalter der Familie Trenker haben längst bewiesen, dass sie ein Festival auf die Beine stellen können, das seinesgleichen sucht. Wenn dann wie heuer auch noch das Wetter mitspielt, lebt die „Pampa“ so richtig.

So durfte sich das Team nicht nur über 800 Gäste am „Pampa“-Areal freuen, sondern auch über beste Partystimmung in einer lauen Sommernacht.

Da kamen die Besucher beim „Pampa“-Cocktail wie beim „Weanviertler Sunrise“ oder beim „Hakuma-Mojito“ genauso auf ihre Kosten wie beim Bio-Pampa-Burger, veganen Palatschinken oder hausgemachten Mehlspeisen.

Auch das Programm abseits der Bühne ließ keine Wünsche offen – bei Bauerngolf, Hirschgeweih-Zielwerfen und „Grashüpfen“ konnten sich die Jungen und Junggebliebenen austoben.

Stimmgewaltige Auftritte begeisterten

Musikalisch machte Sebastian Edelhofer den Festival-Auftakt. Er stimmte perfekt auf „Sick Growing“ ein. Die Band aus dem Bezirk rund um Sängerin Nina Schwarzott bewies einmal mehr, dass sie den Live-Auftritt liebt und riss mit ihren Songs mit.

Nicht weniger mitreißend war schließlich „Since Eleven“ mit Sängerin Lena Lebitsch – das Mädchen hatte im Vorjahr mit elf Jahren für ihren behinderten Bruder zu singen begonnen (die NÖN berichtete mehrmals). Die Band begeisterte mit ihren berührenden und rockigen Songs.

Die „Weanviertler“ eröffneten schließlich die Reihe der Top-Acts. Die in der Buckligen Welt bisher eher unbekannte Band begeisterte – und niemand nahm es den Weinviertler Jungs übel, dass sie an diesem sonnigen Tag mit ihrem neuen Song „da Petrus“ auch den Regen besangen. Sie spielten sich mit ihren Austropop-Klängen in die Herzen der zahlreichen Festival-Besucher und legten die Latte hoch für die Mödlinger Band „Flowrag“. Die hatte selbstverständlich ihre großen Hits „Helden“ und „Dann kommt die Musik“ mit im Gepäck. Den Abschluss der Festivalnacht machten dann „Harris & Ford“, die genau wie „Flowrag“ vor ihrem Auftritt noch ein Meet and Greet mit einigen Fans erlebten.

Am Sonntag gab es den bereits bewährten Festival-Ausklang mit einer Festmesse und einem Frühschoppen – heuer mit dem Musikverein Gschaidt. Vorfreude auf das nächste Jahr garantiert!