77 gegen Magenta-Handymast. Keine Ergebnisse nach Gespräch mit Ortschef Laferl, außer gemeinsamem Termin mit Magenta. Anrainer zeigen sich kämpferisch: bereits 77 Unterschriften gesammelt.

Von Doris Damböck. Erstellt am 04. Oktober 2019 (04:58)
Damböck
Lisi Rössler, Danijela Siegl mit Tochter Lea und Sabine Kaufmann mit der Unterschriftenliste.

Am Donnerstag fand das Gespräch zwischen ÖVP-Bürgermeister Josef Laferl und einigen besorgten Maiersdorfern statt. Inhalt des Gesprächs war die Forderung eines anderen Standortes für das Aufstellen eines Magenta-Sendemasts auf einem Feld nahe dem Sulzackerweg.

Sabine Kaufmann über das Gespräch: „Für uns war es ein Nullsummengespräch. Die Gemeinde kann nichts machen. Es wird zwar ein gemeinsamer Termin mit einem Vertreter von Magenta ausgemacht, aber was soll das bringen?“

"Die Bedenken und Ängste müssen ernst genommen werden"

Ortschef Laferl bestätigt, dass ein gemeinsamer Termin gesucht wird, wo alle Fragen beantwortet werden sollen. „Die Bedenken und Ängste müssen ernst genommen werden. Aber als Gemeinde haben wir hier keine Handhabe. Magenta braucht keine Bewilligung von uns, um einen Sendemast aufzustellen“, so Laferl.

Eine informelle Unterschriftenliste brachte insgesamt 77 Stimmen gegen den vorgesehenen Standort des Sendemasts. Laut Kaufmann wolle man die Liste erweitern und sich an eine höhere Stelle wenden.

„Es wäre für uns auch interessant, wie das in anderen Gemeinden gehandhabt wird“, sagt Kaufmann. Wenn es dort auch Probleme gebe, könne man sich zusammenschließen, um etwas Wirkungsvolles unternehmen zu können. „Wir werden mit aller Kraft gegen diesen Sendemast kämpfen“, zeigt sich Kaufmann entschlossen.