Sonderausstellung im Museum eröffnet. Sonderausstellung im Kirchschlager Stadtmuseum. Marterl erzählt von vom Blitz getroffenen Rauchfangkehrer.

Von Franz Stangl. Erstellt am 08. Juni 2019 (04:24)
Stangl
ÖVP-Bürgermeister Josef Freiler, Museumsführerin Waltraud Schmaus und Museumsleiter Franz Wanek.

Die neue Museums-Saison begann mit einer im Rahmen des Museumsfrühling Niederösterreich veranstalteten Führung durch die heurige Sonderausstellung „Wegkreuze – Bildstöcke – Kapellen“, Kleindenkmäler in der Stadtgemeinde Kirchschlag.

Mit dieser Sonderausstellung schaffte die Stadtgemeinde einen zusätzlichen Anreiz, das im Jahr 1984 von Bruno Schimetschek gegründete Museum zu besichtigen. Damit wurde auch der Platz für zusätzliche Ausstellungsstücke verschiedenster Themenbereiche frei. Unter anderem erfährt der Besucher so manches über ehemals bekannte Kirchschlager, wie etwa den Speedway-Staatsmeister Alfred Rinzner und seinen von ihm mitentwickelten Kreiskopfmotor. Bürgermeister Josef Freiler: „Das Museum ist ein wichtiger Ausflugspunkt und ein Spiegelbild unserer Geschichte.“

Mit der Sonderausstellung steht das Museum ganz im Zeichen der Kleindenkmäler. Sie zeigt Kapellen, Bildstöcke, Kreuze, Bildbäume, Kriegerdenkmäler, Statuen, Grenzsteine und mehr. Sie zeigt diese nicht nur, sondern berichtet auch über den Grund deren Entstehung. Wie zum Beispiel beim Menzel-Marterl an der Straße von Kirchschlag nach Gehring, das die Geschichte des vom Blitz getroffenen Rauchfangkehrermeister Matthias Menzel erzählt.