Bahnhof als Aufreger

über die Wachzimmer-Debatte.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 06:00
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Bald ist es fünf Jahre her: Im Frühjahr 2017 wurde das Bahnhofsareal zur Schutzzone erklärt, wie auch der Stadtpark und später der Esperantopark. Während sich im Stadtpark und Esperantopark die Situation merklich gebessert hat, gibt es am Wiener Neustädter Bahnhof zwar Fortschritte, doch immer wieder Polizeieinsätze.

Zwar halten sich die großen Einsätze, wie jener mit Schüssen und Schlägerei am Donnerstag in Grenzen, trotzdem gibt es hier nach wie vor zahlreiche Betretungsverbote. Die Rufe nach der Wiedereröffnung eines Wachzimmers am Bahnhof, wie jetzt von der SPÖ, sind deswegen auch nicht neu und haben durchaus auch einige Argumente für sich. Eine ständige Polizeipräsenz ist sicher abschreckender als jene der Securitys der ÖBB. Das ebenfalls gute Gegenargument: Ist die Exekutive im Ernstfall auch so schnell vor Ort? Insgesamt eine breite Debatte, die auch so geführt werden sollte.