Baustopp richtig für die Stadt. Mathias Schranz über den verhängten Baustopp der Stadtregierung.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 19. Februar 2019 (02:32)

Wiener Neustadt ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und steuert auf die 50.000-Einwohner-Marke zu. Einher damit gegangen ist eine rege Bautätigkeit im Wohnbereich: Der ehemalige Wacker-Platz in der Fischauergasse wurde genauso verbaut wie das ehemalige Saubad-Areal.

Aktuell entstehen auf dem Grundstück des ÖGB-Zentrums oder entlang der Pottendorfer Straße Wohnungen. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Bürger das Gefühl haben, dass die Stadt „zubetoniert“ wird.

Dazu kommen „kleinere“ Wohn-Projekte, die in Einfamilienhaus-Siedlungen wie etwa dem Zehnerviertel oder dem Musikantenviertel für Probleme sorgen: Parkplatznot in den Gassen oder eine Mauer, die den Lichteinfall in den Garten zunichte macht.

Mit dem Baustopp gegen den „Wildwuchs“ für Großprojekte handelt die Stadtregierung richtig – denn was einmal verbaut ist, wird so schnell nicht mehr in Grünraum zurückverwandelt werden können.