Durchblick für Bürger schwierig. Mathias Schranz über das Achtersee-Projekt

Von Mathias Schranz. Erstellt am 18. Mai 2015 (07:34)
Auf den ersten Blick ist das Thema ein verständliches: Ein See am Stadtrand wird zu einem Badesee umfunktioniert. Im Detail steckt aber nach wie vor der Hund, das war bei der Info-Veranstaltung in der Vorwoche deutlich zu spüren. Zu komplex sind Bescheide & Co., warum was passiert, ist für viele Bürger undurchschaubar.

Mussten wirklich alle Bäume am Areal verschwinden? Muss die Böschung so steil sein? Der Schotterweg rund um den See wirklich so breit? Nachfragen bei der Stadtpolitik und Magistratsbediensteten hilft nur bedingt, oft gibt es unterschiedliche Ansichten – hier den Durchblick zu behalten fällt vielen Bürgern (verständlicherweise) schwer.

Und: Durch die Neuplanung des Projekts der neuen Stadtregierung besteht bei den Bürgern erhöhter Informationsbedarf. Deswegen kann die – dringend notwendige – Veranstaltung in der Vorwoche nur der erste Schritt gewesen sein. Weitere müssen in den nächsten Monaten unbedingt folgen – das ist die neue Stadtregierung den Wiener Neustädtern schuldig.