Ein Erbe für Generationen. Fritz Hauke über den Wiener Neustädter Stadion-Traum.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 08. September 2014 (08:51)
Der Bund will nicht. Wiener Neustadts Stadiontraum erhielt diesen Sommer einen Dämpfer. Doch die Herren rund um SPÖ-Bürgermeister Bernhard Müller und SPÖ-Stadtrat Horst Karas greifen wieder an. Wieder zurück zum Stronach-Standort an der B54. Eine Anlage für den heimischen Spitzen- und Breitensport.
Neben der Stadt, der Wirtschaft und der Bevölkerung wäre vor allem der SC Wiener Neustadt der große Gewinner des Neubaus. Mit dieser Anlage wäre der Verein endgültig eine fixe Größe in der heimischen Sportszene. Eine passende Heimat würde dem SC bei vielen Belangen helfen – vor allem bei neuen Sponsoren würde ein Stadion gut ziehen.

Außerdem wäre es für die Wahrnehmung des Vereins in der Region ein neuer Aufschwung. Wenn die Profis endlich in der Heimatstadt an der Seite von Jugend, Frauen und Amateuren trainieren, entsteht eine ganz andere Bindung.
Mit dem Wiener Neustädter Stadion könnte etwas geschaffen werden, was die Generationen überdauert – und für Jahrzehnte als Erbe übrig bleibt. Grundvoraussetzung dafür: Es darf nicht wieder nur bei der Ankündigung bleiben, wie das in diesem Fall bei Karas und Co. bei diversen Präsentationen schon der Fall gewesen ist.