Gegner fehlt im Abstiegskampf. Fritz Hauke über Wiener Neustadts Tabellenplatz.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 29. September 2014 (11:28)
NOEN
Und da ist sie wieder. Vermisst hat sie keiner. Die Rede ist von der Roten Laterne. Seit Samstag leuchtet sie wieder in der Giltschwertgasse. Das 0:1 gegen Ried hat sie in Wiener Neustadt entfacht. Und das, nach dem die Burschen von Trainer Heimo Pfeifenberger so hart dafür gearbeitet haben, sie los zu werden…

Wiener Neustadt hat diese Saison vor allem ein Problem. Der Gegner im Abstiegskampf fehlt derzeit. Die Tabellenplätze fünf bis neun sind mit Sturm Graz, Austria Wien, Admira, Grödig und Ried besetzt – alles Mannschaften, die vieles sind, aber sicher nicht leichte Beute. Wiener Neustadt hat in den letzten Jahren den Klassenerhalt immer aus eigener Kraft geschafft – mit starken Ergebnissen und Überraschungen gegen große Teams. Aber auch durch die Aussetzer der Konkurrenz – die braucht man einfach im Abstiegskampf. Ein, zwei Gegner, die über die ganze Saison immer in Reichweite bleiben und die straucheln.

Im Moment ist so ein Gegner nicht in Sicht. Wiener Neustadt ist sicher nicht schlechter als in der Vorsaison – allerdings ist die Konkurrenz auch wieder stärker geworden. Für den SC gilt es, jetzt anzuschreiben und den Anschluss nicht zu verlieren – damit am Ende der Saison die Rote Laterne bei der Konkurrenz leuchtet…