Alarmglocken als Begleiter. Über Wiener Neustadts erste Testspiele.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:34)

Es dauerte keine zehn Minuten, bis dieses latente, zarte Läuten in der Ferne zu einem unüberhörbaren Schrillen wurde – die Rede ist von der Alarmglocke beim SC Wiener Neustadt. Was der Regionalligist gegen Bad Fischau nämlich ablieferte, war alles andere als Ostliga-tauglich. Und natürlich kann man solche Vorstellungen mit einer langen Liste von Gründen erklären – Bad Fischau ist eigentlich qualitativ eher ein Landesligist, Bad Fischau steht länger im Training, Bad Fischau hatte einen guten Tag, ist gut in Form – das wäre aber zu einfach und zu kurz gegriffen. Wiener Neustadt hat bis zum Auftakt gegen Bruck noch eine harte Etappe vor sich, der richtige Weg beginnt erst dann mit dem ersten Meisterschaftsspiel. Die Alarmglocke werden die Wiener Neustädter aber bis dahin nicht los werden. Zu groß war der Umbruch in der abgelaufenen Transferzeit, dass sich die Mannschaft in den kurzen Sommerwochen so sehr findet, dass dieses Läuten verstummen würde.

Wiener Neustadt steht ein hartes Jahr in der Regionalliga Ost bevor. Der Klassenerhalt wird nur gelingen, wenn Wiener Neustadt sein Gegentor-Problem in den Griff bekommt. Denn so gut kann keine Offensive sein, um das zu kompensieren.