Erstellt am 28. Februar 2017, 09:13

von Josef Kleinrath

Alle müssen mithelfen.

Das Problem ist seit Jahren bekannt: In Wiener Neustadt sind die Pflichtschulen aufgrund des hohen Migrationsanteils in der Bevölkerung wesentlich stärker mit der Thematik von Schülern mit nicht deutscher Muttersprache konfrontiert. Die Zahlen sind eindeutig: Über 50 Prozent aktuell in den Volksschulen, über 80 Prozent in den Vorschulen.

Die Forderung an das Ministerium, mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ist berechtigt, keine Frage. Und das Ministerium kann und darf sich dieser berechtigten Forderung nicht verschließen. Darüber hinaus gilt es, auch im eigenen Wirkungsbereich nachzuschärfen, wo das möglich ist. Was in manchen Bereichen schon passiert, aber noch verbessert werden kann: Etwa bei der Sprachförderung im Kindergarten.

Und dann wird sich die ÖVP in Niederösterreich auch der Thematik nicht verschließen, dass für den ländlichen Bereich hunderte Lehrer selbst finanziert werden, um Klein- und Kleinstschulen zu erhalten. Warum nicht auch in Brennpunktschulen, um die Probleme zu entschärfen?