Eine Basis ist einmal gelegt. Über Ortmanns Transferprogramm.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 24. Juni 2020 (02:34)

Ortmann ist für den Abstiegskampf in der Landesliga gerüstet. Mit Julian Salamon kam diese Woche nicht nur der letzte Puzzlestein, wie es Trainer Christoph Stifter formulierte, sondern auch einer der prominenteren Piestingtal-Transfers der letzten Jahre.

Klar: Der Ex-Profi musste in Siegendorf immer wieder mit der Jokerrolle vorliebnehmen. Neuzugang Albulen Fetai sammelte nach seinem Abschied von den Wiener Neustadt Amateuren kaum Spielzeit. Die Neuzugänge Max Schwaiger und Mustafa Dajic haben seit Jahren kein Pflichtspiel mehr in den Beinen. Dazu kommt mit Eric Schmutzer, ein talentierter, mit 21 Jahren aber kein routinierter Abwehrspieler. Auf der anderen Seite stehen mit Christopher Hatzl, Dominik Altrichter, Stefan Hoppel und Jochen Wöhrer schmerzhafte Abgänge.

Trainer Christoph Stifter ist in der Vorbereitung und in den ersten Runden gefragt, um den Neuen und den in der letzten Saison sportlich gebeutelten Ortmannern, Selbstvertrauen und Sicherheit einzuimpfen. Dann ist es schon möglich, dass Ortmann qualitativ auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr ist. Das gilt in Zeiten der Krise bei Weitem nicht für jeden Landesligisten. Für Ortmann geht‘s auch 2020/21 um den Klassenerhalt, doch dafür ist eine Basis einmal gelegt.