Guter Zeitpunkt für neue Chance. Über Wiener Neustadts Neu-Ausrichtung.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 27. Mai 2020 (01:22)

Regionaler soll er werden, der Kader des SC Wiener Neustadt. Auch schon vor Corona ließ Vorstand Rainer Spenger immer wieder durchklingen, dass der Trend des Sommers Lokalmatadoren werden würden. Und das ist gut so: Seit mittlerweile zwölf Jahren kämpft die Nummer eins des Bezirks um so etwas Ähnliches wie einer Bindung zu Stadt und Umland. Ein Kader, mit dem sich die Region identifizieren kann, wäre dafür essenziell – und würde vielleicht viel zerbrochenes Porzellan aus den Bundesliga- und 2. Liga-Jahren wieder kitten.

Der Zeitpunkt dafür ist günstig: Denn durch Corona werden viele Vereine im Unterhaus den Gürtel enger schnallen müssen und dadurch für viele Spieler finanziell nicht mehr ganz so attraktiv werden – der Gewinner kann ein Verein aus einer höheren Liga sein, wenn sich der Spieler für die sportliche Attraktivität entscheidet…

Außerdem hat sich mit Ebreichsdorf ein Regionalliga-Schwergewicht nur wenige Kilometer von Wiener Neustadt entfernt in die Gebietsliga zurückgezogen und dadurch Platz geschaffen. Damit bleiben mit den Admira Juniors, Traiskirchen und Wiener Neustadt nur noch drei Klubs in der dritthöchsten Spielklasse über. Für den WNSC sicher nicht verkehrt…