Richtig und alternativlos. Über das Ende der Hochwolkersdorfer Tennisplatz-Debatte.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 18. Februar 2020 (01:28)

„Und die G’schicht‘ hat ein Eck“, pflegt meine Großmutter (übrigens gebürtige Brombergerin) immer zu sagen – und das trifft im aktuellen Fall auf die Hochwolkersdorfer Tennisplatz-Debatte zu. Denn die Gemeinde handelt völlig richtig, kauft das strittige Areal und schafft damit eine wichtige Säule für das Fortbestehen eines der angesehensten Sportvereine im Bezirk. Wären die Verhandlungen zwischen Gemeinde und Alt-Eigentümer geplatzt, hätte Hochwolkersdorf einen bedeutenden Teil seiner Plätze hergeben müssen – ein fast existenzbedrohendes Szenario für das Tennis-Aushängeschild aus der Buckligen Welt.

Logisch, dass das keine Gemeindeführung in ihrem Lebenslauf stehen lassen kann. Deswegen war der Schritt nicht nur richtig, sondern nahezu alternativlos. Hochwolkersdorf hätte die Landesliga-Heimspiele auf einem anderen Platz austragen müssen. Nahezu undenkbar oder könnten Sie sich vorstellen, dass der SC Wiener Neustadt plötzlich Heimspiele in Mattersburg austrägt? Eben…

Hochwolkersdorfs Tennisverein bekam von der Gemeinde einen großen Stein aus dem Weg geräumt. Gut für die Hochwolkersdorfer als Sport-Gemeinde, aber auch gut für die gesamte regionale Tennis-Szene.