Erstellt am 10. Januar 2017, 02:21

von Mathias Schranz

Schlechtes Signal an die Bürger. Mathias Schranz über die Vorgehensweise Am Kleinen Lazarett .

Das Erbe für die bunte Stadtregierung Am Kleinen Lazarett war ein Schweres, weil nicht vorhanden. Eine Verkehrsplanung für die schnell anwachsende Siedlung hat es unter der SPÖ-Stadtführung nicht gegeben und auch jetzt ist vom derzeitigen SPÖ-Verkehrsstadtrat in dieser Causa wenig bis gar nichts zu hören.

Der Plan der bunten Stadtregierung, den Bürgern mehrere Varianten vorzulegen und darüber abstimmen zu lassen, war ein guter: Demokratie, direkte Bürgerbeteiligung, auch wenn – wie bei jeder Wahl – nicht jeder mit dem Ausgang zufrieden ist. Die Entscheidung, das Ergebnis nach erneuten Protesten gegen diese Lösung wieder über den Haufen zu werfen, war eine schlechte. Denn viele Bürger fragen sich zurecht, warum überhaupt abgestimmt wurde, wenn dann erst wieder alles im Rathaus quasi im Alleingang entschieden wird.

Wie auch immer das zukünftige Verkehrskonzept in der Wohnsiedlung aussehen wird, ein bitterer Beigeschmack wird für viele Bewohner bleiben: Nämlich der, dass die eigene Stimme bei einer Abstimmung dann doch nicht gezählt hat.