Verständliche Entscheidung. über die Schließung der Sparkassen-Filiale Ungarviertel.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:57)

Die Zeiten, wo in jedem Stadtviertel in Wiener Neustadt zumindest eine Bankfiliale gestanden ist, sind längst vorbei. Die Digitalisierung schreitet auf dem Bankensektor stark voran, was die Frequenz in den Filialen sinken lässt. Wie etwa in jener der Sparkasse im Ungarviertel, die mit dem Jahreswechsel nach 27 Jahren geschlossen wird.

Dem Banken-Platzhirsch in Wiener Neustadt kann man dabei nur schwer einen Vorwurf machen, schließlich hat man noch vier weitere Standorte in der Stadt.

Dazu wurde der Hauptstandort in der Innenstadt erst mit einer Renovierung enorm aufgewertet. Und auch der Standort in der Marktgasse, der mit seinem Drive-In-Bankomaten glänzen kann und deswegen auch dementsprechend stark frequentiert wird, bekommt ein Facelifting.

Für einige Kunden der Bank wird der Wegfall der Filiale aufgrund der weiteren Wege zwar schmerzlich sein, aus Sicht der Bank ist der Schritt aber durchaus verständlich.