Vom Lüfterl zum Gegenwind. Über die Entwicklungen beim Projekt Ostumfahrung

Von Mathias Schranz. Erstellt am 19. August 2020 (03:45)

Es ist ein Projekt, das polarisiert wie kaum ein anderes. Während die Befürworter an eine Verkehrsentlastung für die Stadt glauben, sehen die Gegner das Gegenteil sowie mehr Beton und Bodenversiegelung.

Bisher kam die Abneigung für die Ostumfahrung vor allem aus dem grünen Lager. In den letzten Wochen hat sich das aber geändert – so haben bekannte Menschen gegen das Projekt ihre Stimme erhoben. Etwa Weihbischof Franz Scharl, was bei der ÖVP-Spitze in der Stadt für besondere Irritation sorgte. Aber auch der ehemalige Unternehmervereins-Obmann Karl Linauer, „Tennis-Mama“ Karin Thiem, Mediziner Max Stiglbauer oder NEOS-Frau Verena Ehold sprechen sich im Rahmen der Initiative „Vernunft statt Ostumfahrung“ gegen die Straße aus, um nur einige zu nennen. Aus dem Lüfterl gegen das Projekt ist mittlerweile ein starker Gegenwind entstanden.

Was bedeutet: Der Herbst, in dem eine Entscheidung zu dem Projekt fallen soll, wird noch stürmisch.