Wohnbau prägt Stadtbild. Über die „Stadt in der Stadt“.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 30. September 2020 (03:45)

Wenn man sich die futuristischen Bilder der neuen Wohnsiedlung am Leiner-Areal ansieht, muss man erst einmal schlucken. Das soll in die Innenstadt passen? Wer braucht so viele Wohnungen? Und vor allem so hohe Gebäude? Wo sollen die vielen Autos hin?

Betrachtet man das Projekt näher, gibt es aber auch viele positive Seiten: So wird nur bereits versiegelter Boden verbaut, dazu gibt’s alternative Stromprojekte, Grün an den Fassaden und einen Bildungscampus für drei Wiener Neustädter Schulen.

Ob es positive oder negative Effekte auf die restliche Innenstadt haben wird, kann man wohl erst sagen, nachdem die „Stadt in der Stadt“ bewohnt wird.

Und: Man kann zu der neuen Wohnsiedlung stehen, wie man will, fest steht: Es ist ein Jahrhundertprojekt, das nicht nur das Erscheinungsbild der Innenstadt, sondern jenes von ganz Wiener Neustadt maßgeblich verändern und auch prägen wird.