Mieten als Knackpunkt

Erstellt am 22. Juni 2022 | 05:30
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über Entwicklungen in der Innenstadt.

Das Unterwäsche-Unternehmen „Huber“ wird seine Filiale in der Fußgängerzone schließen. Die Gründe dafür sind „die üblichen“: Gebührenpflichtige Parkplätze, keine einheitlichen Öffnungszeiten in der Innenstadt, aber auch die teuren Mieten. Gerade Letzteres wird in den vergangenen Jahren immer öfter von Geschäftsleuten betont.

Denn obwohl die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren nicht leichter geworden sind, blieben die Mieten in der Innenstadt in vielen Fällen hoch. Gerade für kleinere Einzelunternehmen oft ein unüberwindbares Hindernis, sich überhaupt in den Fußgängerzonen anzusiedeln.

Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: So wird die Familie Horvath ihren Eissalon in der Domgasse nach über sechsjähriger Pause wieder selbst betreiben (siehe Seite 19). Ein Stück Tradition kehrt damit in die Innenstadt zurück, was sicher nicht schaden kann.