Ein Abstieg ist für SC nichts Neues. Über die Abstiege der Wiener Neustädter.

Von Herbert Geissler. Erstellt am 12. Juni 2019 (02:39)

Wenn der Protest des SC Wiener Neustadt gegen den Zwangsabstieg aus der 2. Liga abgelehnt wird, was leider zu befürchten ist, muss die SC-Elf in der Saison 2019/2020 in der Regionalliga Ost spielen. In der langen Geschichte des Neustädter SCs ist das kein Einzelfall. Der Klub musste nach dem 2. Weltkrieg einige Male absteigen.

Zum ersten Mal geschah das nach der Saison 1950/51. Nach den dramatischen Aufstiegsspielen gegen Austria Graz und Siegendorf spielte der SC in der obersten Spielklasse. 1951 kam der Abstieg. Der SC musste als Vorletzter mit nur 15 Punkten absteigen. Damals spielte der SC allerdings noch auf dem Herbstfestplatz.

Der nächste Abstieg kam 1962. Nach drei Jahren im Oberhaus erwischte es den SC mit nur 13 Punkten. Aber bereits 1963 war der SC mit dem Ostligatitel wieder in der Staatsliga. Diesmal dauerte die Teilnahme am Oberhaus vier Jahre. 1967 musste der SC mit 15 Punkten absteigen. Erst 1974 kam es durch eine Reform wieder zu einem Aufstieg, und zwar in die Nationalliga, die zweithöchste Spielklasse.

Erst 1981 stieg der SC ab. Weil es keine Regionalliga gab, sauste der SC in die Landesliga ab. Erst ab 1992 gab es mit dem Ostligatitel wieder einen Aufstieg in die 2. Division. Schon nach zwei Jahren kam der totale Absturz. Der SC sauste ins Unterhaus ab, 2004 bis in die 2. Landesliga Ost.

2009 kam es durch die Hilfe von Frank Stronach zum Aufstieg in die höchste Spielklasse. 2015 musste der SC absteigen. Heuer muss der SC voraussichtlich zwangsweise absteigen.

Der SC hat alle Krisen überstanden, hoffentlich klappt es auch diesmal.