Opposition nicht spürbar. Über die Gemeinderatswahlen.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 19. November 2019 (03:54)

Es war eine „sanfte Eröffnung“ des Wahlkampfs, der offiziell eigentlich gar keiner war. Und trotzdem ist mit der Präsentation „Wir für Schneeberger“ (siehe Seite 7) der Startschuss gefallen.

Was ein wenig verwundert: Rund zwei Monate vor der Gemeinderatswahl müsste es in der Stadtpolitik eigentlich gewaltig rascheln – vor allem seitens der Oppositionsparteien. Immerhin melden sich die Grünen regelmäßig zu Wort, obwohl sie mit Tanja Windbüchler-Souschill nur mit einer Mandatarin im Gemeinderat vertreten sind. Von der SPÖ hört man (wie in den letzten vier Jahren) nur sehr wenig – und das, obwohl sie mit 16 (!) Gemeindepolitikern noch immer die größte Partei in der Stadt stellen.

Auch die NEOS werden auf sich aufmerksam machen müssen. Nur mit dem Bundestrend zu schwimmen wird zu wenig sein.

Fix ist: Je kürzer der Wahlkampf, desto mehr kann sich die bunte Stadtregierung entspannt zurücklehnen.