Persönlicher Kontakt wichtig. Über die Aktion „Fassl fürs Gassl“.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 06. August 2019 (01:56)

Natürlich ist das in der heutigen Zeit kein Problem: Ein Mail, ein Facebook-Eintrag, eine Whats-App-Nachricht. Noch nie war es für die Bürger so leicht, ihre Probleme an die Lokalpolitik richten zu können.

Umso beachtlicher ist es, dass sich die ÖVP-Aktion „Fassl fürs Gassl“ von Vizebürgermeister Christian Stocker seit 19 Jahren hält und von den Menschen auch angenommen wird. Was einen Grund hat.

Die Bürger sind froh, ihre Probleme, die oft weitab von krummen EU-Bananen liegen, persönlich zu deponieren: „Meine Straße ist ständig zugeparkt“, „es hält sich niemand an die 30er-Beschränkung in meinem Viertel“ oder „mein Grünstreifen vor dem Haus ist voller Hundekot“ – es sind sehr oft die kleinen Alltagsdinge, die nerven.

Gut, dass solche Probleme im elektronischen Zeitalter noch persönlich von Lokalpolitikern gehört (und oft auch behoben) werden. Nachahmen ist – im Sinne der Bürger – durchaus erwünscht.