Erstellt am 28. Dezember 2016, 03:05

von Fritz Hauke

2017 wird ein Schicksalsjahr. Fritz Hauke über die unmittelbare Zukunft beim SC Wiener Neustadt.

Das Jahr endet mit einem Knall. Und damit sind nicht die Feuerwerkskörper zu Silvester gemeint. Die Abwahl von Präsident Hans Reinisch, der Rückzug von Alfred Ötsch – ein Paukenschlag beim SC Wiener Neustadt laut wie ein Neujahrs-Böller. Aber in dieser Tonstärke wird es beim SC Wiener Neustadt auch 2017 weitergehen.

Dann, wenn die Christbäume aus den Wohnzimmern und auch der Radetzky-Marsch der Philharmoniker verklungen ist, geht es für diesen Verein um alles. Die Abgabe der Lizenzunterlagen wird alles andere als ein Spaziergang durch verschneite Waldlandschaften. Das wird ein brutaler Berganstieg bei Gegenwind. Lawinengefahr inklusive.

Und dann kommt der Sommer. Ein Sommer, in dem man aus der soliden Mittelfeld-Mannschaft einen potenziellen Titelkandidaten macht. Mit Transfers. Und die werden nicht billig. Vor allem, weil ja auch andere Vereine in der Folgesaison die Chance wittern, einen von zwei Aufstiegs- bzw. einen Relegationsplatz zu ergattern.

2017 wird ein Schicksalsjahr für den SC Wiener Neustadt. Die letzten eisernen Reserven werden in den kommenden Monaten aufgebraucht sein. Ein hartes Jahr für diesen Verein – der versuchen muss, sich nicht wie ein Feuerwerk in alle Richtungen zu verstreuen.