Gute Arbeit, aber.... Über den Kader des SC Wiener Neustadt.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 16. Juli 2019 (02:31)

Es war die vermutlich wichtigste Transferperiode des SC in der langen Geschichte des Traditionsvereins. Bis kurz vor dem Transferschluss arbeitete Sportdirektor Jürgen Burgemeister daran, einen regionalligatauglichen Betrieb auf die Beine zu stellen – und das gelang trotz der widrigen Umstände. Die Defensive mit Tormann Bartolomej Kuru, einem der besten Keeper der Regionalliga, Routinier Andreas Gradinger und Lokalmatador Luka Radulovic.

Dazu die jungen aber ligaerprobten Kicker wie Damir Mehmedovic, Michael Endlicher und Alec Flögel. Mit Thomas Piermayr hat Wiener Neustadt auch im zentralen Mittelfeld Qualität an Board geholt, Arvedin Terzic ist am Flügel ebenfalls ansprechend. Das kann sich in der Regionalliga sehen lassen, haben die meisten davon immerhin einiges an Ostliga-Erfahrung vorzuweisen. Angesichts dieser Transfers kann vor Burgemeister nur der Hut gezogen werden.

Die Feuertaufe als Sportdirektor hat er in eindrucksvoller Manier bestanden. Wobei dennoch ein kleiner fahler Beigeschmack bleibt. Denn die große Chance, den SC Wiener Neustadt mit Kickern aus und rund um den Bezirk zu füllen, wurde verpasst. So hätten sich die SC-Anhänger und solche, die es werden wollen, mit der Identifikation leichter getan.