Hausaufgaben gut gemacht. Fritz Hauke über eine gelungene Transferzeit beim SC Wiener Neustadt.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 05. September 2017 (02:41)

Rien ne va plus – nichts geht mehr, die Transferzeit ist in der Vorwoche zu Ende gegangen. Und der SC Wiener Neustadt hat seine Hausaufgaben gut gemacht. Sportdirektor Andreas Schicker und Trainer Roman Mählich haben aus einem Abstiegskandidaten innerhalb von nur einem Transferkandidat einen Geheimfavoriten auf den Titel gemacht. Vom Schlafwandler-Dasein in der Vorsaison zu einer aufgeweckten Truppe – der Verdienst von Mählich und Schicker. Der gute Draht zu Rapid, Austria und Sturm Graz ermöglichte den Zugang zu vielversprechenden Talenten, für die die Erste Liga der ideale Zwischenschritt ist.

Aber besonders Spieler wie Fabian Miesenböck und Mario Mosböck sind im Auge zu behalten. Vor gar nicht allzu langer Zeit galten solche Spieler als die nächsten heimischen Stars – jetzt, bei Wiener Neustadt, wollen sie noch einmal unter Beweis stellen, dass genau das in ihnen steckt, was ihnen ihr Umfeld so lange Zeit prognostiziert hat.

Wiener Neustadt geht aus dieser Transferzeit deutlich stärker als aus den beiden anderen in der Ersten Liga seit dem Bundesliga-Abstieg heraus. Das steht schon fest. Abseits des Platzes hat Wiener Neustadt schon Spitzen-Team-Qualität bewiesen, das werden auch die Spieler fortsetzen.