Im Sinne der Allgemeinheit. Über die Tennisplatz-Debatte in Hochwolkersdorf.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 17. September 2019 (02:07)

Volkssport Tennis – kleine Kinder, betagte Kreise und alle, die irgendwo dazwischen liegen, leben ihre Filzkugel-Leidenschaft aus. Logisch, dass ein Tennisverein ein absolutes Herzstück einer Gemeinde ist. Das ist vor allem in den ländlichen Regionen des Landes so – wie zum Beispiel in Hochwolkersdorf. Während die Fußballer ihre goldenen Zeiten in der Landesliga lange hinter sich haben, gehört der Tennisverein noch immer zu den Aushängeschildern.

Die aktuelle Thematik wiegt schwer auf der Tennis-Seele und dem Hochwolkersdorfer Gemüt – die Kündigung des Pachtvertrags durch den Grundeigentümer sorgt für Platzprobleme: Denn mit zwei Plätzen weniger würde der Verein vor große Probleme gestellt werden. Der Grundeigentümer hat von der Gemeinde ein faires Angebot bekommen, sein Gegenvorschlag ist nicht realisierbar.

Dennoch muss der Appell sein: Alle Beteiligten an einen runden Tisch und im Dialog eine Lösung im Sinne der Allgemeinheit finden. Denn auch, wenn der Grundeigentümer andere Pläne mit der Liegenschaft hat – es sollte auch in seinem Interesse sein, dass der TV Hochwolkersdorf seine gute Arbeit fortführen kann und sich mit seinem Spielbetrieb abhängig von anderen Plätzen machen muss.