Keine Werbung für den Sport. Fritz Hauke über die Entscheidungs-Runde im Futsal.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 22. Januar 2019 (02:05)

In der Vorwoche waren Wiener Neustadts Futsal-Spieler aufgrund des fantastischen Feuerwerks, das sie – bildlich gesprochen – in der HTL-Halle am Feld und auf den Rängen zündeten, in aller Munde. Auch diese Woche birgt Österreichs höchste Futsal-Leistungsstufe jede Menge Gesprächsstoff. Allerdings weniger positiv…

Denn wenn eine Mannschaft mit 35:4 und 22:7 aus der Halle geschossen wird, rennt irgendwas gehörig falsch. So geschehen im Grunddurchgang mit der Mannschaft „KäfigLeague“ – da müssen sich die Verantwortlichen an der Nase nehmen. Es darf nicht passieren, dass eine Truppe, die offensichtlich nicht konkurrenzfähig ist, sich in der höchsten Spielklasse verirrt. Der weitere Saison-Verlauf zwischen den Neustädter Klubs Allstars und Fortuna wurde dadurch entschieden, wer „KäfigLeague“ die Bude mehr anfüllt.

Das geht ein wenig am Sinn vorbei. Für die kommende Saison muss der ÖFB genauer darauf achten, wer sich als Mitglied der Futsal-Bundesliga schmückt. Denn nur dann kann der angestrebte Prozess der weiteren Professionalisierung weiter vorangetrieben werden. Die Liga muss ein entsprechendes Niveau haben – nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite. Sonst wirken Projekte wie das Nationalteam nicht glaubwürdig und aufgesetzt.