Konflikte sind hausgemacht. Über das Futsal-Nationalteam und seine Termine.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 10. September 2019 (02:35)

Sein Land zu vertreten ist eine große Ehre – egal auf welcher Bühne. Zu den ausgewählten Besten zu gehören, mit dem Adler auf der Brust die Hymne hören zu dürfen ist für jeden Sportler ein Highlight seiner Laufbahn. Für sechs Futsal-Spieler mit Bezirks-Bezug geht es diese Woche in die Schweiz zum Länderspiel-Doppler.

Mittelfristig muss sich der ÖFB aber etwas einfallen lassen. Denn einen Länderspieltermin anzusetzen, Einberufungen auszusprechen, während (fast) alle Kicker eigentlich bei ihren Feld-Fußballvereinen gebraucht werden, ruft zwangsläufig einen Interessenskonflikt auf den Plan. Denn logisch, dass sich die Begeisterung von Trainern und Funktionären in Grenzen hält, wenn Leistungsträger für eine wichtige Partie ausfallen…

Die Konflikte sind hausgemacht – und müssen behoben werden, um auch dem Futsal-Sport einen höheren Stellenwert zu geben. Zumindest eine Überlegung wert sein muss da die Idee von Ortmann-Trainer Christoph Stifter. Mit Matthias Binder und Marco Meitz muss er zwei Stammspieler abstellen – sein Wunsch nach einer Ermöglichung einer Spielverschiebung in solchen Fällen klingt durchaus plausibel.