Nächste Saison hat begonnen. Über Wiener Neustadts Krise als Chance.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 24. April 2019 (02:17)

Nach oben geht nichts mehr, nach unten kann auch nichts mehr passieren. Der SC Wiener Neustadt in der 2. Liga im heißen Rennen um die goldene Ananas. Deswegen wiegen auch die aktuellen Ergebnisse nicht allzu schwer – denn der Meisterzug hat bereits vor drei Wochen ohne Wiener Neustadt den Bahnhof verlassen. Fünf Spiele, ein Punkt? Alles halb so wild…

Wo es aber schon interessant wird, ist der Ausblick auf die nächste Saison – denn die hat eigentlich schon begonnen. Und zwar insoweit, dass ja Fußball in gewissen Dingen ein Einzelsport ist. Jeder Spieler, jeder Trainer muss auf sich und seine Karriere schauen. Mit guten Leistungen kann man jetzt, wo bereits viele Vereine beginnen, Nägel mit Köpfen machen, sich noch einmal in die Auslage spielen.

Wiener Neustadt will wieder in die Bundesliga – möglichst schnell. Und der bestehende Kader hat die „Pole Position“, um sich für dieses Projekt zu empfehlen. Heißt: Auch wenn der SC vielleicht tabellarisch um die Ananas spielt – jeder einzelne Akteur muss um sein „Leiberl“ rennen. Sei es hier oder bei einem anderen Verein. Die Ausrede, „es geht ja eh um nichts mehr“, ist für die letzten Runden somit unzulässig.