Vier Siege für ruhigen Puls. Über Wiener Neustadts Erfolgslauf im Hinrunden-Finish.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 12. November 2019 (03:17)

Der Teufel war zwar noch nicht an die Wand gemalt, dennoch – als Wiener Neustadt zwischenzeitlich sechs Niederlagen in Folge einsteckte, hing der Haussegen schief. Logisch, dass sich da die Gerüchte um einen potenziellen Trainerwechsel und einer groß angelegten Shopping-Tour häuften…

Jetzt, vier Siege in Serie später, sieht die Wiener Neustädter Welt ganz anders aus. Thomas Flögel hat gezeigt, dass er die sportliche Lage auch während der Talfahrt richtig bewertete, immer wieder auf den Entwicklungsprozess hinwies – und behielt damit recht. Mit den zwölf Punkten verschafften sich seine Mannschaft und er eine gute Ausgangslage, ohne großen Druck weiterzuarbeiten.

Und auch der Vorstand darf mit dieser Ausbeute durchaus einen ruhigen Puls haben: Denn ohne den Erfolgslauf zum Ende der Hinrunde wäre der Transfermarkt für Wiener Neustadt ein anderer gewesen. Denn dann wäre der Verein unter Zugzwang gewesen. Im ersten Jahr nach dem Schiffbruch der alten Vereinsführung dann auch noch sportlich abzusteigen, hätte den SC Wiener Neustadt um Jahre zurückgeworfen. So hat der Klub genug Zeit, um sich in der Regionalliga zurecht zu finden und die nächsten Schritte gut vorbereitet durchzuführen. Der Erfolgsserie sei dank…