Vom Schatten ins Rampenlicht. Über den neuen Ortmann-Trainer Christoph Stifter.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 14. Mai 2019 (02:25)

Von Wiener Neustadts Amateuren zum SC Ortmann – für Trainer Christoph Stifter wird dieser Schritt einen Kulturschock mit sich bringen. Der größte Unterschied wird die Aufmerksamkeit sein, die ihm Verein und Umfeld zukommen werden: Denn plötzlich ist er mit seinen Amateuren nicht mehr ein Anhängsel, ein Stiefkind, mit dem eigentlich keiner im Verein etwas anzufangen wusste – jetzt ist Stifter der Chefcoach, im Rampenlicht von Klub und Region.

Der Cheftrainer in Ortmann hatte immer ein gewisses Standing auf den Fußballplätzen des Bezirks und darüber hinaus, bot es auch entsprechend Diskussionsstoff. Egal, ob Heinz Griesmayer, Markus Tatar, Mario Graf oder wie aktuell Daniel Kohn auf der Kommandobrücke standen – der Ortmanner Trainerposten und seine Entscheidungen, seine Leistungen interessieren. Und auch er selbst war von Anfang an in der Trainersuche einer der absoluten Favoriten, beim SC fungierte er in den Augen der Vereinsführung als Platzhalter für einen anderen…

Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, denn mit so viel Aufmerksamkeit wächst auch der Druck. Und das kommende Jahr wird für Stifter nicht einfach – die zweite Saison nach dem Aufstieg ist bekanntlich die schwerste. Da hat Stifter viel Arbeit vor sich.