Zeichen, das Mut macht. Mathias Schranz über die Hilfswelle für Juliane.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 01. August 2017 (03:34)

Es ist ein Schicksal, das viele Menschen in der Region Wiener Neustadt berührt hat: Das der kleinen Juliane. Das zweijährige Mädchen aus der Buckligen Welt leidet an der schweren Immunkrankheit Hämophagozytische Lymphohistiozytose und ist dringend auf Stammzellen angewiesen.

Nach einem Aufruf in der NÖN und in anderen Medien in den letzten Tagen waren selbst erfahrene Mediziner überrascht, wie viele Menschen am Freitag den Weg ins Wiener Neustädter Krankenhaus fanden, um der kleinen Juliane zu helfen. Immerhin 1.200 Menschen waren gekommen, um sich testen zu lassen.

Freilich: Die Chance, dass einer der Spender vom Freitag die medizinischen Anforderungen erfüllt, ist gering. Allerdings sind die 1.200 Menschen auch ein Zeichen: Etwa für die Eltern und weitere Familienangehörige, dass das Schicksal der kleinen Juliane bewegt und sie damit nicht alleine gelassen werden. Ein Zeichen, das in diesen schweren Zeiten Mut macht – auch wenn es länger dauert, bis ein Lebensretter für Juliane gefunden wird.