Wr. Neustadt: FH-Ideen für Zukunft des Akademieparks. Studierende der Fachhochschule legten Militärakademie Konzept für die Kommunikation der Nutzungsregeln im Park vor.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 25. November 2020 (03:33)
Studiengangsleiter Martin Pittner (li.) und Oberst Kurt Radner bei der Präsentation der Konzepte.
FHWN

Joggen, Spazierengehen, Radfahren, Reiten, Spielen, Picknicken – auf 186 Hektar bietet der Akademiepark Raum für viele verschiedene Aktivitäten. Doch nicht alles ist überall erlaubt – und viele Park-Besucher wissen nicht genau, was wo getan werden darf.

16 Studierende der FH (Studiengang Wirtschaftsberatung) haben sich daher seit September Gedanken darüber gemacht, wie man den Besuchern die nachhaltige Nutzung und den verantwortungsvollen Umgang mit dem Akademiepark näherbringen kann. „Eine Herausforderung war, dass es vor Ort eine diverse Zielgruppe gibt, eine zweite war die Frage: Wie kann ich positiv formulieren und dabei einerseits nicht in Verbote abgleiten und andererseits auch nicht Werbung machen, damit noch mehr Leute im Park sind“, sagt Studiengangsleiter Martin Pittner im Gespräch mit der NÖN.

Ausgearbeitet wurden von den Studierenden u.a. Vorschläge für eine Beschilderung im Park, mit der die unterschiedlichen Zonen (Ruhezone, Aktivzone, Begegnungszone) gekennzeichnet werden können.

Angeregt wurden auch Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, etwa für einen interaktiven Lehrpfad, um von Klein auf Bewusstseinsbildung für die Park-Nutzung zu schaffen.

Auch über die physischen Markierungen haben sich die Studierenden Gedanken gemacht, „hier haben sie nachhaltige Materialien und Stoffe wie Stein und Holz empfohlen“, sagt Pittner.

„Die Studierenden haben uns mit ihren konkreten Ideen für die praktische Kommunikationsarbeit überzeugt“, sagt Oberst Kurt Radner, der das Projekt seitens der Militärakademie begleitete. Die Vorschläge der Studierenden (siehe auch Kasten rechts) werden nun an der MilAk im Detail geprüft.