Kurioser Zustell-Fehler: Rechnung ging retour. Brief erhielt vom Zusteller den Vermerk „verstorben“ und kam deswegen nicht an – Post entschuldigte sich.

Von Victoria Schmidt. Erstellt am 05. September 2017 (04:53)
Symbolbild
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Nach Installateur-Arbeiten in ihrem Haus wartete eine Lanzenkirchnerin auf die Rechnung der Firma. Allein: Statt der Rechnung flatterte die Mahnung in den Briefkasten. Daraufhin habe sie sich mit der Firma in Verbindung gesetzt, wo man sich das Problem zunächst nicht erklären hätte können, aber sehr zuvorkommend gewesen sei – die Mahngebühr brauchte nicht gezahlt werden.

Wenig später stellte sich heraus, dass die Original-Rechnung wieder an die Firma zurückgegangen ist – mit dem Vermerk „verstorben“.

Der Fehler lag bei der Post, die den Vorfall bedauert. Es könne nicht mehr nachvollzogen werden, wieso es dazu kam. Im betreffenden Zeitraum dürfte aber ein Ferialpraktikant im Dienst gewesen sein – immerhin beschäftigt die Post österreichweit über 2.000 in den Sommermonaten.

Dennoch erklärt Pressesprecher Michael Homola: „Das darf nicht passieren – der Vermerk ,verstorben‘ ist sehr heikel und muss auch sehr genau geprüft werden. Wir sprechen unsere aufrichtige Entschuldigung aus.“