Topothek füllte sich mit hundert Beiträgen. Die sogenannte Topothek sammelt historische Bilder und Ansichten über eine Gemeinde. In Lanzenkirchen startete ÖVP-Ortschef Bernhard Karnthaler zuletzt einen Aufruf, von dem digitalen Fotoarchiv noch intensiver Gebrauch zu machen und Material einzusenden. Über hundert Fotos sind seitdem eingelangt.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 10. April 2020 (08:06)
Topothek-Erfinder Alexander Schatek bei einer Veranstaltung.
Archiv/Gemeinde Lanzenkirchen

Mit der Topothek verfügt die Marktgemeinde über eine Plattform, mit der die Geschichte von Lanzenkirchen erhalten werden soll. Letzten Woche hat ÖVP-Bürgermeister Bernhard Karnthaler einen Aufruf zur Mitarbeit gestartet. Über hundert historische Fotos und Dokumente sind seitdem neu auf die Plattform geladen worden. Aktuell befinden sich über 600 Fotos auf der Plattform und sind in einer dynamischen Karte verortet, informiert die Gemeinde in einer Aussendung. 

Ortschef Karnthaler bedankt sich für die Mithilfe: "Wir bedanken uns für die hundert historischen Fotos und Dokumente, die in kurzer Zeit gesandt werden. Ich bitte aber alle Lanzenkirchnerinnen und Lanzenkirchner weiterhin, diese wertvolle Möglichkeit zu bewerben und aktiv mitzugestalten, damit die Geschichte unseres Heimatortes für unsere nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.“ 

Hans Preineder, der seit Beginn den Aufbau der Topothek Lanzenkirchen unterstützt, wird die zur Verfügung gestellten Fotos dann auf die Plattform uploaden. Wer interessantes Fotomaterial hat, kann dieses per Scan an gemeinde@lanzenkirchen.gv.at senden. Sobald das Gemeindeamt wieder ihre normalen Amtszeiten aufnimmt (nicht vor. 13. April), können die Fotos auf die Gemeinde gebracht werden, wo das Fotomaterial fachmännisch eingescannt wird. 

Weitere Infos unter: https://lanzenkirchen.topothek.at/