Germania-Verfahren: Landbauer steht Rückkehr offen. Mit der Einstellung des Ermittlungserfahrens in der "Liederbuchaffäre" stehe Udo Landbauer die Rückkehr in die Politik offen, sagte FPÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz am Freitag zur APA. Er würde sich über ein Comeback freuen, zumal der 32-Jährige aus seiner Sicht "für die FPÖ Niederösterreich unverzichtbar" sei.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. August 2018 (11:44)
Udo Landbauer
FPNÖ

Entscheide sich der freiheitliche Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im Jänner 2018 für eine Rückkehr, werde die Landesgruppe "unmittelbar daran gehen", wie eine solche technisch ablaufe, so Rosenkranz. Das könnte dann bereits in wenigen Tagen der Fall sein.

Der Landesobmann sieht für Landbauer "eine Odyssee vorbei". Der 32-Jährige sei weiterhin unbescholten, es könne ihm nichts angelastet werden.

Ihm sei immer klar gewesen, dass Landbauer nichts mit der "Liederbuchaffäre" zu tun habe, reagierte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker. Jetzt sei die "Zeit gekommen", wo der frühere Mandatar "voll rehabilitiert werden muss". Ob und wann Landbauer in die Politik zurückkehrt, "entscheidet er selbst". Hafenecker, der auch noch als niederösterreichischer FPÖ-Landesparteisekretär im Amt ist, würde sich jedenfalls über ein Comeback des Wiener Neustädters "freuen".