Lachmuskeln wurden bei Komödie strapaziert. In Lichtenegg wurde im neuen Jahr die Komödie „Hals & Rohrbruch“ auf die Bühne gebracht. Schauspieler der Katholischen Jugend konnten überzeugen.

Von Franz Stangl. Erstellt am 10. Januar 2020 (15:38)
Johanna Stangl, Reinhard Sanz, Julia Schrammel, NadinePürrer, Christoph Sanz, Bernhard und Lisa Zitterbayer.
Stangl

Neun Mitglieder der Katholischen Jugend Lichtenegg zeigten bei fünf gut besuchten Vorstellungen im neuen Jahr ihr Können. Mit ihrer „mörderischen“ Komödie „Hals & Rohrbruch“ spielten sie vor begeistertem Publikum großes Theater.

Christoph Sanz und Johanna Stangl, die den ehemals adeligen Helmut Rohrbach und seine Frau Anna Rohrbach spielten, schien die Rolle auf den Leib geschrieben zu sein. Die Allüren der Gräfin sowie die trockenen, oft auch zynischen und mit näselnder Stimme vorgebrachten Bemerkungen ihres Mannes strapazierten die Lachmuskeln des Publikums. Die wortgewandte Reinigungskraft Claudia – die der Gräfin durchaus Paroli bot – sowie den selbstbewussten Handwerker Andreas spielten Lisa und Bernhard Zitterbayer.

Den Hals über Kopf verliebten Sohn David und seine Freundin Christine stellten Reinhard Sanz und Julia Schrammel dar. Als etwas verwirrte Helga Rohrbach trat Nadine Pürrer vors Publikum, als Polizistin Eva Selina Aigner.

Die einzige Neue der Gruppe, Paula Waldherr, feierte ihr Bühnendebüt gleich als Bürgermeisterin. Schließlich fehlte dem Stück nichts, was zur Spannung beitrug – inklusive unerklärlicher Mordopfer. Die Theateraufführungen der KJ Lichtenegg haben Tradition. Bis 1975 gingen sie im Gasthaus Handler-Schuch über die Bühne. Danach im Gasthaus Handler „Zur Post“ sowie in der alten Volksschule. Nach neun Jahren im Festsaal der ehemaligen Hauptschule fanden sie schließlich ab 1998 im Pfarrheim eine dauerhafte Bleibe.