SPL: Die Reaktionen. Ex-SPÖ-Chef Paar hat mit der Präsentation seiner Kandidatur für Aufsehen gesorgt – hier die Reaktionen.

Erstellt am 27. Oktober 2014 (08:20)
NOEN, NÖN
Der Parteiobmann der neu gegründeten Liste »Soziale Plattform Lichtenwörth« ist Wolfgang Paar.
Von Theresia Draxler

Es kann nur eine spannende Gemeinderatswahl im Jänner werden. Das zeigen die ersten Reaktionen auf die Präsentation der Liste von Ex-SPÖ-Parteichef Wolfgang Paar, der sich im Unfrieden von der SPÖ getrennt hat. Seine Soziale Plattform Lichtenwörth (SPL) zieht hoch motiviert in den Wahlkampf.

SPÖ-Bürgermeister Harald Richter meinte in einer ersten Reaktion, er schätze Wolfgang Paar als Kollegen bei A1 und als Menschen sehr. Er wünsche ihm alles Gute, jedem stehe es frei, eine Liste zu gründen.

LPL-Chef Harald Müllner zur neuen Konkurrenz: „Nachdem Lichtenwörth momentan von einer SPÖ-Mehrheitsfraktion regiert wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich neue Listen oder Parteien gründen. Die Liste-Pro-Lichtenwörth wurde damals ins Leben gerufen, um eine Veränderung der politischen Kultur herbeizuführen, doch leider ist ein Miteinander unter der SPÖ nicht möglich, da eine Ausgrenzungspolitik seitens des Bürgermeisters Richter betrieben wird“, so Müllner. Die LPL freut sich jedenfalls auf den neuen Wind in Lichtenwörth und wünscht Wolfgang Paar und seinem Team alles Gute.

Auch ÖVP-Obmann Norbert Koch wünscht der SPL alles Gute, und für ihn ist es nicht verwunderlich, dass Wolfgang Paar eine eigene Liste gegründet hat. „Es zählt aber nicht, wie viele Parteien oder Listen am 25. Jänner in Lichtenwörth zur Gemeinderatswahl antreten, sondern es geht um unseren Ort Lichtenwörth, und wie sich die Marktgemeinde in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird“, erklärt Koch.