Wiener Neustadt: Neustart im Föhrenwald

Mit dem Schwerpunkt Soziales und Gesundheit wird das Bildungsangebot in der Stadt erweitert. 18 Schüler haben ihre Laufbahn begonnen.

Philipp Hacker-Walton
Philipp Hacker-Walton Erstellt am 18. September 2021 | 05:23
Neustart im Föhrenwald
Stephanie Wolf, Claudia Schlager (Direktorin Europaschule), Bildungsdirektor Johann Heuras, ÖVP-Ortschef Klaus Schneeberger, Tatjana Konrad, Astrid Leeb (Direktorin VS Föhrenwald) und Bildungsstadtrat Philipp Gruber mit Kindern des ersten Jahrgangs der NMS Föhrenwald.
Foto: Hacker-Walton

Seit vier Jahren gibt es am Areal der Waldschule eine Volksschule, seit vergangener Woche zusätzlich auch eine Mittelschule: Die NMS Föhrenwald, die als „Außenstelle“ der Europamittelschule geführt wird, startete mit 18 Schülern in das neue Schuljahr. Neu ist nicht nur der Standort, sondern auch der Schul-Schwerpunkt: Soziales und Gesundheit.

„Bei uns soll sich jeder entfalten können und dabei den Umgang mit anderen Menschen lernen, die Soziale Kompetenz, das Einfühlungsvermögen stehen bei uns im Mittelpunkt“, skizzierten Stephanie Wolf und Tatjana Konrad bei der feierlichen Eröffnung der Schule am Freitag.

Die beiden Pädagoginnen gaben mit ihren Ideen den Anstoß für die neue Mittelschule. Ziel sei es auch, den Schülern einen Einblick in die Arbeit in Gesundheits- und Sozialberufen zu geben. An Kooperationen mit der Kindergartenschule (BAfEP), der Caritas-Schule, dem Gesundheitsbereich der Fachhochschule und anderen Institutionen wird bereits gearbeitet.

Ausgehend von der Initiative aus Wiener Neustadt wurde das Thema vom Land aufgegriffen: „Mit Beginn des Schuljahres haben wir in jeder Bildungsregion zumindest eine Mittelschule mit Schwerpunkt Soziales und Gesundheit geschaffen“, so Bildungsdirektor Johann Heuras.

Bildungsstadtrat Philipp Gruber (ÖVP): „Mit der Ausbildung mitten in der Natur, der Möglichkeit sozialer Kooperationen mit der Volksschule und der Waldschule sowie dem gesundheitlichen und sozialen Schwerpunkt konnten wir hier eine ganz wesentliche Erweiterung für die Bildungslandschaft der Stadt schaffen.“