Wr. Neustädter in der Steiermark: „Es spengert“ bei Antenne Steiermark

Erstellt am 03. August 2022 | 05:33
Lesezeit: 3 Min
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Seit Juni moderiert Lukas Spenger bei Antenne Steiermark.
Foto: Brand Images e.U.
Wiener Neustädter moderiert bei Radiosender in der Steiermark.
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„Ich hab schon sehr früh bemerkt, dass ich gerne rede und auftrete“, gibt der gebürtige Wiener Neustädter Lukas Spenger – Neffe von Vizebürgermeister Rainer Spenger – mit einem Schmunzeln zu. In seiner Schulzeit spielte er Theater und war viel auf der Bühne, auch das Schreiben von Texten stand bei ihm hoch im Kurs. „Mit 16 hab ich mein erstes Ferialpraktikum bei einer Zeitung begonnen“, erzählt er. Aber das Schreiben alleine reichte nicht.

Es folgten zwei Praktika bei ORF NÖ, wo er sich um Fernseh- und Radioberichte kümmerte. „Ich bin nach meinem Dienst aber dann immer noch geblieben und hab den Leuten beim Radio zugehört“, war für Spenger dann bald klar, was er mal machen möchte.

Hobby zum Beruf gemacht

Familiäre Gründe zogen den jetzt 24-Jährigen in die Steiermark, wo er 2017 an der FH Joanneum Graz begann, Journalismus und PR zu studieren, 2020 schloss er dann seinen Bachelor ab. Derzeit macht er seinen Master in Public Communication. „Während ich meinen Bachelor gemacht habe, kam das erste Angebot vom steirischen Online-Radiosender RockFM. 2019 startete ich dann dort als Moderator“, so Spenger über seine Anfänge.

Seit Juni moderiert er nun bei Antenne Steiermark: „Mir hätte wirklich nichts Besseres passieren können, immerhin hab ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich möchte auch neue Erfahrungen sammeln.“ Zu seinem Aufgabengebiet gehören die Moderation unterschiedlicher Sendungen sowie der Hörerservice: „Dazu zählen Verkehrsmeldungen oder auch das Wetter on Air.“

An einer Sendung arbeitet der Moderator im Vorhinein mindestens zwei bis vier Stunden. Wichtig ist neben Musik und dem Nachrichtenwert, dass er den Unterhaltungsfaktor hochhält: „Selbst wenn man einen schlechten Tag hat, muss man das beiseiteschieben. Man muss den Leuten eine Freude machen, den Hörern ein gutes Gefühl geben. Daher muss man auch Stimmung machen“, sagt Spenger und meint weiter: „Wenn ich zum Beispiel im Radio zur Musik abgehe, nenn ich das ‚es spengert‘, daraus wurde mittlerweile mein eigener Hashtag“, lacht er.

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