Verschmelzung beschlossen: Eine Raiffeisenbank für die ganze Region

Erstellt am 22. Juni 2022 | 05:42
Lesezeit: 3 Min
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Ziehen an einem Strang: Obmann Martin Scherz, Aufsichtsrats-Vorsitzender Werner Kohlberger, Obmann Erich Hütthaler, Aufsichtsrats-Vorsitzende Marion Handler, Direktor Wolfgang Kuhnert, Direktor Gerhard Gabriel, Direktor Meletios Kujumtzoglu, Direktor Manfred Dopler und Direktor Reinhold Soleder.
Foto: Raiffeisen
Aus den Raiffeisenbanken Wiener Neustadt und Schneebergland wird eine Bank mit 57.000 Kunden.
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In den Generalversammlungen beider Banken wurde in der Vorwoche grünes Licht gegeben: Die Raiffeisenbanken Wiener Neustadt und Schneebergland verschmelzen zu einer gemeinsamen Raiffeisenbank für die Region. Die Bank wird künftig „Raiffeisenbank Wr. Neustadt Schneebergland eGen“ heißen und steigt damit zur siebentgrößten Raiffeisenbank in Niederösterreich auf.

Die Vorstände, Aufsichtsräte und Geschäftsleiter der beiden Raiffeisenbanken sind nach Beratungen zu der Auffassung gelangt, dass durch den Zusammenschluss eine wirtschaftliche Stärkung und Steigerung der Leistungsfähigkeit zum Vorteil der Mitglieder und Kunden erreicht werden kann. Die neue Bank wird das Potenzial der Wirtschaft im Einzugsgebiet besser nutzen können und die Leistungsfähigkeit für die gemeinsamen rund 57.000 Kunden steigern, heißt es seitens der Bank. Mit der Verschmelzung entsteht eine Genossenschaftsbank mit 27 Bankstellen, 180 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 1,4 Milliarden Euro. Die Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank sind die Direktoren Manfred Dopler, Gerhard Gabriel, Wolfgang Kuhnert, Meletios Kujumtzoglu und Reinhold Soleder.

„Wir fühlen uns unserer Region, die durch die Fusion größer geworden ist, verbunden.“

Die Filialen in beiden Bezirken bleiben bestehen, nicht ausgeschlossen sind Anpassungen bei den Öffnungszeiten, so Erich Hütthaler, Obmann der Raiffeisenbank Wiener Neustadt im Gespräch mit der NÖN. Für die Neustädter Kunden werde sich nichts ändern, für die Schneeberglandkunden ändert sich in den nächsten Monaten unter anderem die Bankleitzahl. „Wir fühlen uns unserer Region, die durch die Fusion größer geworden ist, verbunden. Eingebunden in die Entwicklungen, sehen wir es als unseren Auftrag, für das Finanzleben unserer Kunden und die Menschen da zu sein. Alles, was damit zusammenhängt, müssen wir schnell, professionell und für unsere Kunden bequem erledigen; was es dazu braucht, ist Geschwindigkeit und Veränderungsbereitschaft. Wenn wir das gut machen, werden wir alle davon profitieren.“

Obmann der Raiffeisenbank Schneebergland, Martin Scherz: „Als regionale Genossenschaftsbank sehen wir es als unsere Verantwortung, Gesellschaft und Gemeinschaft in der Region mitzugestalten. Auch unsere Verantwortung gegenüber unseren Eigentümern ist uns wichtig. Diesem Verantwortungsbewusstsein werden wir mit dem Regionalratssystem gerecht. Mit der Fusion können wir gemeinsam dieses demokratische System auf breitere Beine stellen, das macht uns für die Mitglieder beider Raiffeisenbanken noch besser spürbar.“

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