Bücher sollen Mut machen. Die 20-jährige angehende Lehrerin aus Wr. Neustadt schrieb schon in der Mittelschule und will mit ihren Büchern Mut machen.

Von Brigitte Steinbock. Erstellt am 24. Januar 2021 (03:23)
Sarah Helnwein mit ihrem Erstlingswerk „Kinder ohne Gesichter“, das am 1. Dezember erschienen ist.
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Wer kann schon im zarten Alter von 20 Jahren von sich behaupten, ein Buch veröffentlicht und damit auch gleich eine Buchserie gestartet zu haben? Sarah Helnwein kann das, denn ihr Erstling „Kinder ohne Gesichter“ ist am 1. Dezember erschienen. Die Neustädterin studiert an der Pädagogischen Hochschule in Baden und hat an der HTL Mödling maturiert. Zu schreiben begonnen hat sie schon in ihrer Zeit in der Bilingualen Mittelschule. „Während die anderen am Handy gespielt haben, habe ich geschrieben“.

Der Roman entstand in den letzten drei Jahren und soll der Auftakt für eine ganze Serie von Jugendbüchern unter dem Titel „Zukunft ungleich Vergangenheit“ sein. Denn „Kinder ohne Gesichter“ ist für eine Leserschaft ab 14 Jahren gedacht, „ist aber auch etwas für junge Erwachsene oder Eltern“. Es geht darin um die 19-jährige Anne, die entführt wird und von zwei ihr völlig Fremden, nämlich Jul und Lu, gerettet wird.

Helnwein will mit ihren Büchern Mut machen: „Auch wenn man in der Klasse ein Außenseiter ist, kann man außerhalb der Schule Freunde und neue Möglichkeiten finden. Es geht darum, wie man aus dem Hamsterrad aussteigen kann.“

Mittlerweile arbeitet die Studentin schon an Band zwei der Reihe. Infos zur Autorin unter www.sarah-helnwein.com.