Lichtenwörths Bürgermeister will 7-Punkte-Programm. ÖVP-Ortschef Manuel Zusag will unter anderem Lärm- und Sichtschutz sowie neue Ortseinfahrt und neue Radwege.

Von Mathias Schranz. Erstellt am 10. Januar 2021 (13:53)
Die aktuell geplante Trasse der Ostumfahrung von Wiener Neustadt, von der auch Lichtenwörth betroffen ist. 
NOEN, fs

Lichtenwörths ÖVP-Bürgermeister Manuel Zusag will für die geplante Ostumfahrung, sie geht an der Gemeinde vorbei,  ein 7-Punkte-Programm umsetzen. "Ein derartiges regionales Projekt kann nur unter vollständiger Erfüllung der nachstehenden Forderungen seitens unserer Gemeinde umgesetzt werden. Dies beginnt bei entsprechenden Schutzmaßnahmen im Zuge des Baus der Umfahrung. Weiters darf ein Projekt wie die Ostumfahrung nicht zu vermehrter Verkehrsbelastung für das Ortsgebiet von Lichtenwörth führen. Vielmehr muss der Bau der Umfahrungsstraße für die  Bürger die Entlastung des Ortszentrums vom Verkehr bringen," heißt es in einer Info an die Bürger, die ab Montag verteilt werden soll.

Das Programm umfasst: 

  • Lärmschutz für betroffene Anrainer.
  • Sichtschutz: Keine Beeinträchtigung des Ortsbildes.
  • Baumpflanzung, Setzung von ökologischen Ersatzmaßnahmen.
  • Exekution des Fahrverbots über 3,5 Tonnen im Ortsgebiet.
  • Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, Hebung der Verkehrssicherheit und Reduzierung des Durchzugsverkehrs durch verkehrsberuhigende Maßnahmen (Gestaltung, Tempobeschränkungen, Kontrollen, usw.), Sicherstellung der angestrebten Verkehrsentlastung durch regelmäßige Überprüfungen/Zählungen.
  • Schaffung eines Radweges und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs.
  • Ortskern entwickeln, gestalten, beleben.

Der Ortschef will in der kommenden Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen.