Wenige Schüler zu Hause im Bezirk Wr. Neustadt

Großteil ist auch im Lockdown in der Schule, viele Tests finden planmäßig statt.

Erstellt am 24. November 2021 | 04:31
Volksschule Baumkirchnerring
Vor der Volksschule Baumkirchnerring sind die Corona-Verhaltensregeln aufgelistet.
 
Foto: Schranz

Rund 80 Prozent der Schüler in Niederösterreich waren zu Wochenbeginn zum Start des vierten Lockdowns in der Schule. Das deckt sich mit der Situation in Stadt und Bezirk, wie ein Rundruf der NÖN zeigt: In den meisten Schulen ist der überwiegende Großteil der Schüler im Präsenzunterricht, vielerorts werden – für die anwesenden Schüler – auch die Schularbeiten wie geplant durchgeführt.

„Jene, die den Unterricht besuchen, haben dieselben Aufgaben wie jene, die zu Hause sind. Es ist also ein halbwegs normaler Unterricht möglich.“
Martin Friedl, Direktor NMS Lanzenkirchen

Von insgesamt 125 Schülern der NMS Lanzenkirchen waren drei Viertel am Montag im Präsenzunterricht, sagt Schulleiter Martin Friedl zur NÖN: „Jene, die den Unterricht besuchen, haben dieselben Aufgaben wie jene, die zu Hause sind. Es ist also ein halbwegs normaler Unterricht möglich.“ Für Friedl ist noch nicht klar, wie man die Schularbeiten handhaben wird: „Es gibt die Empfehlung vom Ministerium, dass wir die Schularbeiten verschieben sollen. Einerseits ist es problematisch, wenn sich alle Termine zusammenschieben, andererseits gab es bereits einen Schularbeitsdurchgang. Es wäre daher kein Problem, wenn eine Schularbeit ausfallen würde.“ Von Corona-Clustern blieb die Mittelschule Lanzenkirchen bislang übrigens weitgehend verschont: „Wir hatten in der Schule noch keinen einzigen positiven Test“, so Friedl.

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„Die Lehrer haben die Schularbeiten zusammengestellt, die Schüler haben gelernt und sich vorbereitet, daher ist es mir wichtig, das durchzuführen. Für die, die nicht da sind, wird es eigene Regelungen geben.“
Engelbert Zwitkovit, Schulleiter HAK/HAS Wiener Neustadt

An der HAK/HAS Wiener Neustadt waren am Montag 80 Prozent der Schüler im Präsenzunterricht, zu Unterrichtsbeginn Dienstagfrüh waren rund drei Viertel der Schüler in der Schule anwesend. Jene, die zu Hause bleiben, „erhalten per Mail oder Teams die Information, was gemacht wird“, so Schulleiter Engelbert Zwitkovits zur NÖN, „im Unterricht direkt online zugeschalten werden sie hauptsächlich bei Gruppen- und Projektarbeiten“.

Die Schularbeiten in dieser Woche werden geschrieben, sagt Zwitkovits: „Die Lehrer haben die Schularbeiten zusammengestellt, die Schüler haben gelernt und sich vorbereitet, daher ist es mir wichtig, das durchzuführen. Für die, die nicht da sind, wird es eigene Regelungen geben.“ In den Abschlussklassen bitte man die Schüler, zumindest zu den Schularbeiten zu kommen, da Verschiebungen im Maturajahr schwierig seien.

Auch an der HAK gibt es eine erfreuliche Test-Bilanz: Bei rund 750 PCR-Tests in der Vorwoche gab es nur einen positiven. Zwitkovits: „Die Tests funktionieren aktuell sehr gut, die Lehrer werden jetzt auch mitgetestet.“

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