Schnedlitz dürfte neuer FPÖ-Generalsekretär werden. Wiener Neustädter Politiker wird als zukünftiger Generalsekretär gehandelt.

Von Mathias Schranz und Anita Kiefer. Update am 08. Januar 2020 (15:55)
Michael Schnedlitz
Franz Baldauf

Wie die FPÖ heute bekannt gab, werden die FPÖ-Generalsekretäre Harald Vilimsky und Christian Hafenecker abtreten. Bezüglich deren Nachfolger brodelt derzeit die Gerüchteküche, dabei fällt auch der Name Michael Schnedlitz.

Der 35-jährige Politiker ist derzeit Bürgermeister-Stellvertreter und Stadtrat in Wiener Neustadt, dazu Nationalratsabgeordneter und Landesparteisekretär der FPÖ in Niederösterreich. Auf die Gerüchte angesprochen meint er im NÖN-Gespräch: "Ich fühle mich geehrt, werde den Parteigremien aber sicher nicht vorgreifen."

Er rechnet damit, dass diese erst im Februar tagen werden. Deswegen gäbe es zu den Gerüchten auch keine weitere Stellungnahme. Allerdings betont er gegenüber der NÖN auch: "Mein Hauptaugenmerk wird Wiener Neustadt bleiben, egal was die Zukunft bringt."

Hafenecker: "Schnedlitz nicht von der Liste streichen"

Christian Hafenecker deutet jedenfalls gegenüber der NÖN an, dass Schnedlitz durchaus gute Chancen hat, Generalsekretär der Bundespartei zu werden.

Aktuell tagt noch die Vorstandssitzung der FPÖ, von der aus die NÖN den FPNÖ-Landesobmann-Stellvertreter ans Telefon bekommen hat. Im Telefonat wollte Hafenecker zwar nicht bestätigen, dass Schnedlitz Generalsekretär der FPÖ werden wird – aber auch nicht dementieren. „Ich würde ihn nicht von der Liste streichen“, so Hafeneckers Andeutung.

Die FPÖ hat sich heute zur Parteiklausur in Leoben getroffen, am Rande der Klausur sind Personalrochaden publik geworden. So haben sowohl Harald Vilimsky als auch Hafenecker selbst ihre Funktion als FPÖ-Generalsekretär zurückgelegt:

Er selbst habe ein „sehr arbeitsintensives Jahr“ hinter sich, so Hafenecker, gefragt nach den Gründen für diesen Schritt.

"Gehe davon aus, dass ich zukunftswirksam tätig sein werde"

Er wolle sich jetzt mehr seiner Rolle als Landesobmann-Stellvertreter in Niederösterreich und der Arbeit im Parlamentsklub widmen. „Ich bin einer der längstdienenden Abgeordneten. Ich gehe davon aus, dass ich zukunftswirksam tätig sein werde“ – etwa seien noch nicht alle Ausschüsse besetzt, so Hafenecker, gefragt nach den neuen Aufgaben für ihn im Parlamentsklub.