HTL Wr. Neustadt hat neues Labor für Robotik. Im modernen „AIR“-Lab der HTL werden künstliche Intelligenz und Robotik verbunden. Die Schüler entwickeln, testen und bereiten sich auf Wettkämpfe vor.

Von Philipp Hacker-Walton. Erstellt am 16. Oktober 2020 (04:13)
Direktorin Ute Hammel, Bildungsdirektor Johann Heuras, ÖVP-Vizebürgermeister Christian Stocker und Professor Michael Stifter bei der Eröffnung.
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Für Direktorin Ute Hammel war es ein Puzzle, in dem sich nach und nach die Teile richtig zusammenfügten: Die Umstellung auf Fernwärme war ein Puzzleteil, die Platzprobleme der Robotiker ein weiteres, die 37.500 Euro Preisgeld vom Sieg beim „proHTL“-Preis der Wirtschaftskammer ein drittes, usw.

Jetzt ist das Puzzle fertig – „und aus dem ehemaligen Heizhaus der Schule wurde ein modernes Labor für die Robotik“, sagt Hammel. Dies sei „keine leichte Aufgabe“ gewesen: „Wer hat schon Erfahrung damit, ein Drohnen-Labor zu bauen?“ Im sogenannten AIR-Lab werden künstliche Intelligenz (AI für Artificial Intelligence) und Robotik verbunden. Entwickelt werden von den Schülern Roboter, die in Alltagssituationen helfen sollen, und autonome Drohnen, die mithilfe von Kameras selbst erkennen, wohin sie fliegen müssen.

Das neue Labor ist im ehemaligen Heizhaus untergebracht.
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Im neuen Labor können die Schüler ihre Roboter entwickeln, testen – und sich freilich auch auf nationale und internationale Wettkämpfe vorbereiten. Bei denen war die HTL in den vergangenen Jahren höchst erfolgreich: Elf Weltmeister- und 20 Europameistertitel gab es bereits zu feiern. Mit dem AIR-Lab sollten noch einige hinzukommen ...