Ein kulinarischer Sieg beim „perfekten Dinner“. Die Sollenauerin Dorina Faur gewann mit Drei-Gänge-Menü die „Wien-Runde“ der deutschen VOX-Fernsehserie.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 25. August 2018 (04:18)
Screenshots/VOX
Die Sollenauerin Dorina Faur im Interview beim „Perfekten Dinner“.

Dreierlei vom Fisch kalt und warm, geschmorte Ochsenbacken mit Kartoffelpüree, Baby-Karotten und Erbsen-Panna-Cotta sowie Omas Schoko-Blechkuchen mit Basilikum-Sorbet und Himbeertörtchen: Mit diesem Menü erkochte sich die Sollenauerin Dorina Faur (45) bei der deutschen Fernsehserie „Das perfekte Dinner“ auf VOX den Sieg.

Bei der Sendung, in der sich fünf Hobbyköche nach Hause einladen und dort ihren Gästen ein Drei-Gänge-Menü servieren, bekam die 45-Jährige von ihren Mitstreitern der „Wien-Runde“ für ihr Essen 37 von 40 Punkten. Dabei stand für die Anästhesieschwester das Gewinnen gar nicht im Vordergrund: „Mir war wichtig, dass ich authentisch bin und mich so zeige, wie ich bin. Mit einem 2. oder 3. Platz wäre ich schon zufrieden gewesen.“

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Als Nachspeise gab es „Omas Schoko-Blechkuchen“ mit Basilikum-Sorbet und Himbeertörtchen.

Beworben hat sich Dorina Faur bereits vor zirka sechs Jahren. „Ich bin sehr gerne Gastgeberin und ich koche auch sehr gerne. Deshalb habe ich mich einfach beworben“, so die Sollenauerin. Damals war jedoch keine „Österreich-Folge“ der Fernsehserie geplant. Im April kam dann der überraschende Anruf: Dorina Faur könnte bei der Runde der Hobbyköche aus Wien mitmachen, auch wenn sie außerhalb der Stadt wohne.

Dorina Faur wollte mit Regionaliät punkten

Das Menü der 45-Jährigen stand unter dem Motto „Gutes aus der Region“. „Ich wollte den Wienern, den Menschen aus der Stadt, beweisen, dass man auch am Land in der Lage ist, ein perfektes Dinner zu geben“, so Faur. So bemühte sich die Hobbyköchin zum Beispiel um Fisch aus Reichenau, kaufte die Ochsenbacken bei der Fleischerei Steiner in Sollenau und servierte Wein aus einem Weingut in Tribuswinkel. Zwei-, dreimal hat die Mutter die Vor- und Hauptspeise vorab geprobt.

Gestört haben die Sollenauerin die Kommentare in den sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel auf der „Facebook-Seite“ der Fernsehserie: Viele User hätten nicht ihre Kochfähigkeiten oder das Menü kritisiert, sondern ihre Person und ihr Auftreten. Einige Kommentare seien unter der Gürtellinie gewesen: „Das habe ich so nicht erwartet.“ Nichtsdestotrotz sei „Das perfekte Dinner“ eine gute Erfahrung gewesen.