Maximilian Neukirchner: „Ich mache weiter“. Bürgerforum Maximilian Neukirchner verpasste den Einzug in den Gemeinderat, will aber weiter aktiv bleiben. Etwa beim Thema Umwelt.

Von Doris Damböck. Erstellt am 13. Februar 2020 (06:17)
Maximilian Neukirchner und Ehefrau Eva Maria beim Durchstöbern alter Zeitungsartikel über die Erfolge des Bürgerforums.
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Nach 30 Jahren in der Politik schaffte Gemeinderat Maximilian Neukirchner am Wahlsonntag kein Mandat mehr mit seinem Bürgerforum. Trotzdem will der 75-Jährige weiterhin in der Gemeinde aktiv bleiben. „Ich werde weitermachen. Es gibt noch viel zu tun“, sagt Neukirchner im NÖN-Gespräch. 1990 schaffte das Bürgerforum mit zwei Mandaten erstmals den Einzug in den Gemeinderat. Max Neukirchner und Robert Burda setzten sich daraufhin hauptsächlich für Verkehr und Natur ein. Eine Entschärfung der Kurve auf der B17, die Querung bei der Schule und die Ampel am Hauptplatz konnten vom Bürgerforum erfolgreich durchgesetzt werden.

Eines von Neukirchners Lieblingsthemen ist die Unterführung beim Funpark: „Ich bin der Meinung, dass das eine Fehlkonstruktion ist. Dort besteht Gefahr für die Fußgänger.“ Für die Natur in Sollenau hat sich das Bürgerforum stets eingesetzt: 1991 wurde das Projekt Feuchtwiesen geschaffen, auf denen dank der kompetenten Betreuung durch Neukirchner die seltenen Duftbecherglöckchen wieder blühen. „Wenn irgendwo ein Baum umgeschnitten werden sollte, haben wir uns dagegen eingesetzt“, erzählt der 75-Jährige. Die meisten geplanten Rodungen konnten gestoppt oder entschärft werden. Bei nur vier Prozent Waldanteil sei es um jeden Baum schade.

„Beim Thema Natur und Verkehr hinkt Sollenau immer noch hinterher. Das werde ich weiterverfolgen.“ Beispielsweise möchte sich Neukirchner in Zukunft für eine Begegnungszone am Hauptplatz einsetzen.