Unwetterzelle führte zu Überflutungen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 13. Mai 2018 (19:30)

Die Unwetterserie im südlichen NÖ reißt  nicht ab. Nachdem am Samstagnachmittag und in der Nacht auf Sonntag die Gemeinden Willendorf und Höflein (NÖN.at berichtete) von Unwettern heimgesucht wurden, kam es am Sonntagnachmittag über dem Raum Stang/ Kirchschlag (Bez. Wiener Neustadt) zu einem Unwetterereignis.

Eine stationäre Zelle, welche rund 30 Minuten mit Starkregen und kleinkörnigen Hagel über dem Raum Stang wütete, führte innerhalb kürzester Zeit zu kleinräumigen Überflutungen. Der Reißenbach, welcher von Stang nach Kirchschlag führt, konnte die enormen Wassermassen nicht mehr aufnehmen und trat an mehreren Stellen über die Ufer.

Fußgängerbrücke drohte mitgerissen zu werden

In Kirchschlag war vor allem die Volksschule von kleinräumigen Überflutungen betroffen. Seitens der Feuerwehr Kirchschlag wurden Auspumparbeiten durchgeführt. Weiters drohte in Kirchschlag eine Fußgängerbrücke von den reißenden Wassermassen mitgerissen zu werden.

In Stang bildetetn sich auf Wiesen und Feldern regelrechte Sturzbäche.

Neben der Feuerwehr Kirchschlag standen die Feuerwehren Stang, Spratzeck und Lichtenegg im Unwettereinsatz. Nach rund einer dreiviertel Stunde löste sich die Unwetterzelle gänzlich auf und die Situation entspannte sich rasch wieder. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.